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	<title>Freiwilligendienste in Afrika und Norddeutschland</title>
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	<description>Freiwilligendienst mit der Caritas</description>
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		<title>Annika, Luwero-Kasana/Uganda &#8211; Bishop-Ceasar-Asili-Health-Centre (Dispensary)</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 16:43:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>petschni</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Sommer/Herbst 2008 Vorbereitung und Sozialpraktikum in Deutschland Seit November 2009 in Afrika Seit drei Monaten lebe und arbeite ich inzwischen in Uganda. Meine Einsatzstelle ist das Bishop-Ceasar-Asili-Health-Centre in Kasana/Luwero. Das Health-Centre besitzt eine Kinder-, eine Frauen-, und eine Männerstation außerdem eine Entbindungsstation mit Operationssaal. Ebenfalls integriert sind zwei Pharmacies, eine für alle Patienten und eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--StartFragment--></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Sommer/Herbst 2008 Vorbereitung und Sozialpraktikum in Deutschland<br />
Seit November 2009 in Afrika</span></p>
<p class="MsoNormal">Seit drei Monaten lebe und arbeite ich inzwischen in Uganda.</p>
<p class="MsoNormal"><span>Meine Einsatzstelle ist das Bishop-Ceasar-Asili-Health-Centre in Kasana/Luwero.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Das Health-Centre besitzt eine Kinder-, eine Frauen-, und eine Männerstation außerdem eine Entbindungsstation mit Operationssaal. Ebenfalls integriert sind zwei Pharmacies, eine für alle Patienten und eine speziell für die hier im Health-Centre registrierten AIDS-Patienten.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Ich arbeite in verschiedenen Bereichen, je nachdem wo gerade Hilfe benötigt wird. Montags ist zum Beispiel der Tag fuer die AIDS-Patienten, es sind inzwischen über 700 hier registriert und jeden Montag kommen ca. 90 bis 100 von ihnen. </span><span>Sie durchlaufen die Tagesregistrierung, Untersuchungen und bekommen ihre Medikamente. </span><span lang="DE">In der HIV-Pharmacy ist dann immer sehr viel zu tun und ich zähle und packe Tabletten und bereite die Rezepte der Patienten vor, so dass mein Kollege die Medikamente mit den Anweisungen an die Patienten ausgeben kann. Dienstags vormittags arbeiten meine Einsatzstellenpartnerin Janka Rzepka und ich im Office, da die Files der AIDS-Patienten überprüft oder aktualisiert werden müssen und dies alles von Hand geschieht, da es keinen Computer gibt. Die restliche Zeit arbeite ich hauptsächlich auf der Entbindungsstation. Vormittags kommen viele schwangere Frauen zur Kontrolluntersuchung und viele Mütter kommen mit ihren Babys um diese impfen zu lassen. Ich notiere im Antenatal Register die Untersuchungsergebnisse, notiere die Anzahl und Art der Impfungen, bereite Materialien wie Cotton vor und assistiere bei Geburten. Die Arbeit ist recht vielfältig und macht mir Spass, besonders weil ich mit vielen netten Schwestern und Hebammen zusammenarbeite von denen ich viel lernen kann.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Zu unserem Programm gehoert ein drei Monatspraktikum in Deutschland und eine lange Vorbereitungsphase mit Sprachkurs und zwei Seminaren. Durch diese Vorbereitungszeit fiel mir besonders die erste Zeit leichter, weil es schon schwierig ist sich in einem Land mit einer fuer mich ganz neuen Kultur einzuleben. Wir haben in Deutschland während der Seminare viel besprochen und so war es einfacher einige Sachen nachzuvollziehen, zu entscheiden wie man in verschiedenen Situationen am Besten handelt und sich kulturell richtig zu verhalten.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Mein vorbereitendes Praktikum habe ich in einem Krankenhaus gemacht und bin darüber besonders im Nachhinein sehr froh. Ich habe einiges gelernt was mir hier hilft und ich kann nun sehr gut vergleichen was gleich beziehungsweise aehnlich ist und wo große Unterschiede bestehen. Es ist sehr interessant zu sehen mit wie einfachen Mitteln die Krankenschwestern hier arbeiten.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Janka und ich wohnen im Gaestehaus des Konvents mit auf dem Health-Centre Gelände. Wir wohnen zusammen mit Maria, sie ist Uganderin und kümmert sich um das Guesthaus und Tessa, sie ist Amerikanerin und arbeitet fuer die amerikanische Organisation €˜just like my child€™. Oft kommen Gäste des Konvents für einige Tage oder Wochen, es ist sehr interessant sich mit ihnen auszutauschen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Unser Alltag sieht wie folgt aus: Wir arbeiten von 8.30 Uhr bis zwischen 17 und 18 Uhr. Dann haben wir unser Excersing Programm, wir selbst haben zusammen mit Tessa ein Sportprogramm für die Mitarbeiter des Health-Centres auf die Beine gestellt. Es macht viel Spaß auch außerhalb der Arbeit Zeit mit den Kollegen zu verbringen und sie dadurch besser kennen zu lernen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Während unserer Freizeit am Wochenende treffen wir oft andere Freiwillige aus unserer Gruppe, die hier in der Nähe leben. Wir haben durch die Vorbereitungsphase einen schönen Gruppenzusammenhalt und es tut gut untereinander Erfahrungen auszutauschen oder über Probleme zu sprechen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Vor zwei Wochen hatten wir unser erstes Zwischenseminar zusammen mit der ganzen Gruppe, also den 19 Freiwilligen aus Uganda und den 19 Freiwilligen aus Tansania. Es war sehr schön alle wieder zu sehen und sich über die ersten drei Monate in der Einsatzstelle auszutauschen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Nun bin ich mit neuer Motivation an die Arbeit und das Leben hier zurück gekehrt, da ich auf dem Seminar auch viele neue Anregungen gefunden habe.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Ich freue mich auf die verbleibenden sechs Monate hier in Uganda und die Erfahrungen die ich machen kann.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Ende Jaunuar 2009</span></p>
<p><!--EndFragment--></p>
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		<title>Karin, Kampala/Uganda &#8211; Reach Out (AIDS-Prävention)</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 16:43:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>petschni</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Sommer/Herbst 2008 Vorbereitung und Sozialpraktikum in Deutschland Seit November 2009 in Afrika  Im August 2008 habe ich meinen Freiwilligendienst unter dem Namen &#8220;weltwärts Afrika 3+9€ mit einem dreimonatigen Sozialpraktikum in einer Mutter-Kind-Fachklinik in meinem Heimatort Staufen im Breisgau begonnen. Die Idee dahinter ist, dass wir frischgebackenen Abiturienten erst einmal mit dem Arbeitsalltag in Deutschland konfrontiert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--StartFragment--></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Sommer/Herbst 2008 Vorbereitung und Sozialpraktikum in Deutschland<br />
Seit November 2009 in Afrika</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"> Im August 2008 habe ich meinen Freiwilligendienst unter dem Namen &#8220;weltwärts Afrika 3+9€ mit einem dreimonatigen Sozialpraktikum in einer Mutter-Kind-Fachklinik in meinem Heimatort Staufen im Breisgau begonnen. Die Idee dahinter ist, dass wir frischgebackenen Abiturienten erst einmal mit dem Arbeitsalltag in Deutschland konfrontiert werden, bevor wir dann 9 Monate in einem fremden Land und einer fremden Kultur arbeiten. Während der drei Monate in Deutschland arbeitete ich in der Kinderbetreuung, wo ich mich hauptsächlich mit verhaltensauffälligen und körperlich behinderten Kindern beschäftigt habe. Zurückblickend kann ich sagen, dass das Praktikum in der Kurklinik eine wertvolle Erfahrung für mich war, mir mehr Selbstvertrauen gab und mich gut auf meine Arbeit in Uganda vorbereitete. Zu unserer intensiven Vorbereitungsphase gehörten auch der zweiwöchige Englischsprachkurs in Allerheiligen (Nordschwarzwald), der einerseits die Angst vor dem Englisch sprechen nahm und andererseits die Gruppe näher zusammenführte, sowie zwei Vorbereitungseminare. In den beiden jeweils einwöchigen Seminaren lernten wir viel über Uganda und wurden für die fremde Kultur sensibilisiert.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"> Ende Oktober 2008 konnte das Abenteuer Uganda dann endlich losgehen. Wir kamen in ein Land, dass sich in fast allem zu hundert Prozent von dem unsrigen unterscheidet. Da war es gut, dass erst einmal eine gemeinsame Inkulturationswoche im Emmaus-Center auf dem Programm stand.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"> Nach diesem Einführungsseminar bin ich in mein neues &#8220;Zuhause€ zu den Comboni Lay Missionaries nach Kampala umgezogen, wo ich mit meiner Einsatzstellen-partnerin und zwei anderen deutschen Mädchen wohne. Aufgrund der schon genannten kulturellen und besonders auch klimatischen Unterschiede zwischen Uganda und Deutschland habe ich Zeit gebraucht, um mich einzuleben, doch mittlerweile fühle ich mich richtig wohl in meinem häuslichen Umfeld sowie auch auf der Arbeit.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"> Ich arbeite bei &#8220;Reach Out&#8221; einer NGO, die hier in Kalmpala aktiv ist. Dabei handelt es sich um eine Initiative, die sich um HIV-Positive und AIDS-Kranke kümmert. Sie bietet diesen Menschen und ihren Familien Unterstützung durch kostenfreie Behandlung und Medikamente. Gleichzeitig ermöglicht sie den Kindern betroffener Familien zur Schule zu gehen und stattet sie mit den nötigen Mitteln wie z. B. Schuluniform und Schreibuntensilien aus. Allerdings beschränkt sich &#8220;Reach Out&#8221; nicht nur auf materielle und physische Hilfeleistungen, sondern unterstützt die Patienten auch auf geistiger und psychischer Ebene.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"> Ich arbeite in der Abteilung &#8220;Psychosocial Support€ im Bereich der Kindertherapie. Zu meinen Aufgaben gehört es, mich um die kleinen Patienten zu kümmern, während sie auf den Arzt bzw. ihre Medikamente warten. So verbringe ich fast den ganzen Tag mit ihnen in einer eigens für die Kinder eingerichteten Ecke im Warteraum. Wir spielen, malen, singen, basteln, rechnen und lesen. Durch das Spielen werden den Kindern soziale Verhaltensweisen vermittelt, sie treten in Kontakt mit anderen und sind in der Lage, ihren Gefühlen Ausdruck zu verleihen. Zur Verfügung steht ihnen eine abwechslungsreiche Auswahl an Spielzeug. Besonders begehrt sind Puppen, Bauklötze und Rennautos. Doch auch Lernspiele sind sehr beliebt und so verbringe ich viel Zeit damit, den Kindern auf spielerische Weise Rechnen und Lesen beizubringen. Während wir im Kinderlexikon lesen oder Zählen üben, entpuppen sich die Kinder selbst als gute Lehrer. Dank ihnen kann ich nun schon einige Woerter Luganda sprechen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Die Anzahl der Kinder pro Tag variiert zwischen 10 und 25. Einige von ihnen sind von Anfang an aktiv, offen und neugierig, während andere wiederum sehr zurückhaltend sind und besonders viel Zuneigung brauchen. Ich habe die Beobachtung gemacht, dass das Spielen besonders den stillen und verschlossenen Kindern die Möglichkeit gibt, sich mitzuteilen. Aus diesem Grund kam mir die Idee, die Kinder malen zu lassen. Malen macht nicht nur Spaß, sondern es hilft ihnen auch ihre Krankheit und ihre Situation zu Hause zu reflektieren. Da ich über jedes Bild mit ihnen spreche, ist es mir auch möglich mehr über ihre Hintergründe zu erfahren.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Oft ist es jedoch nicht gerade einfach so viele Kinder unterschiedlichen Alters (die Altersspanne reicht von 0 bis 15 Jahren) auf so kleinem Raum unter einen Hut zu bringen. Meistens organisiere ich dann einige Outdoor-Spiele für die Älteren, um die Situation ein wenig aufzulockern. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Obwohl es natürlich noch viel mehr Herausforderung und manchmal auch Tiefpunkte gibt, waren es immer wieder die Begegnungen mit den herzlichen und offenen Menschen hier, die mich in einer Tiefpunktphase aufgemuntert haben. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Abschließend kann ich nur noch sagen, dass ich mit voller Freude auf die kommenden sechs Monate in Uganda blicke.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"> </span></p>
<p class="MsoNormal" align="right"><span lang="DE">Ende Januar 2009</span></p>
<p><!--EndFragment--></p>
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		<title>Marie, Iganga/Tansania &#8211; Tosamaganga Hospital (Krankenhaus)</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 16:42:35 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Sommer/Herbst 2008 Vorbereitung und Sozialpraktikum in Deutschland Seit November 2008 in Afrika Begonnen hat mein Freiwilligendienst im August 2008 mit dem Sozialpraktikum. Um eine gewisse Vorbereitung auf meine Arbeit im Krankenhaus in Tansania zu erhalten, habe ich eine Rettungssanitäterausbildung absolviert. Darin eingeschlossen war ein 5-wöchiges Praktikum im Krankenhaus auf verschiedenen Stationen und ein 4-wöchiges Praktikum [...]]]></description>
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<div class="Section1">
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Sommer/Herbst 2008 Vorbereitung und Sozialpraktikum in Deutschland<br />
Seit November 2008 in Afrika</span></p>
<p class="MsoNormal">Begonnen hat mein Freiwilligendienst im August 2008 mit dem Sozialpraktikum. Um eine gewisse Vorbereitung auf meine Arbeit im Krankenhaus in Tansania zu erhalten, habe ich eine Rettungssanitäterausbildung absolviert. Darin eingeschlossen war ein 5-wöchiges Praktikum im Krankenhaus auf verschiedenen Stationen und ein 4-wöchiges Praktikum auf einer Rettungswache. Diese Ausbildung hat mir sehr viel Spaß bereitet. Ebenso waren die Vorbereitungsseminare und der Sprachkurs sehr hilfreich für den Einstieg in eine &#8220;andere Welt€. Wir haben viel über das Thema &#8220;Frauen in Afrika€ und Verhaltensregeln gesprochen und hatten die Möglichkeit uns mit Afrika-erfahrenen Menschen zu unterhalten. Das Thema AIDS hätte vorab etwas mehr besprochen werden müssen. Der Sprachkurs hat uns sehr weitergeholfen, v. a. da wir nun auch den grammatikalischen Aufbau der Sprache verstehen. Außerdem wurde die Freiwilligengruppe sehr vertraut miteinander.</p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">So haben wir uns auch einen Tag vor Abreise getroffen, um den letzten Abend gemeinsam in Deutschland zu verbringen und um am nächsten Tag sehr früh los zu fliegen. Im Emmaus-Center in Uganda wurden wir noch spät in der Nacht herzlichst von den Menschen begrüßt und hatten in der darauffolgenden Woche ausreichend Zeit, um uns in das neue Umfeld einzugewöhnen. In dieser Woche wurden auch die ersten Freiwilligen auf ihre Einsatzstellen verteilt. Jene, die für Tansania vorgesehen waren, sind nach der Inkulturationswoche mit dem Bus innerhalb von 36 Stunden dorthin gefahren. Im Agape-Center war die Freude über uns sehr groß. Erneut hatten wir eine Woche Zeit uns an die neuen Umständen zu gewöhnen und das Agape-Center als unser Heim anzusehen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"> Zusammenfassend ist zu sagen, dass diese Vorbereitungszeit für die Freiwilligen sehr wichtig ist. Es hat sich unter uns ein wirkliches Team entwickelt, man stützt sich gegenseitig und kann sich auch mal nach &#8220;deutscher€ Art untereinander verhalten. Mit der vielen Vorbereitung habe ich aber auch schon vorab ein Bild von Afrika und der anderen Kultur erhalten. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Nach der Zeit des Eingewöhnens, sind wir 5 Freiwilligen mit dem Bus auf einer 8-stündigen Fahrt nach Iringa gefahren und dort von einer Schwester in Empfang genommen worden. Untergebracht sind wir im Kinderheim mit wunderbaren Kindern, Jugendlichen und Schwestern. Ich teile mir mit zwei anderen weiblichen Freiwilligen das Zimmer, welches wirklich schön ist. Zwei Freiwillige unseres Projekts wohnen nebenan im Zimmer. Jeden Morgen gehen wir zu um 8 Uhr zur Arbeit ins Krankenhaus, dass etwa 10 Minuten Fußweg entfernt liegt. Dort arbeite ich im Kreissaal und der angegliederten Schwangeren- und Wochenstation. Zudem besteht die Möglichkeit mit in den OP zu gehen. Bisher hat sich dies jedoch erst einmal ergeben für mich. Ansonsten besteht die Arbeit aus der Betreuung von Schwangeren, Wöchnerinnen und Neugeborenen. Auf Station helfe ich bei der Visite, beim Betten machen und beim wöchentlichen Reinigen. Im Kreissaal verbringe ich die meiste Arbeitszeit. Dort betreue ich mit Hilfe der Hebammen und Schüler die werdenden Mütter, nehme ihre Vitalparameter auf und helfe bei der Versorgung von ihnen und ihren Neugeborenen. Zudem tätige ich Botengänge zum Labor, zur Apotheke sowie zum Lager.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Mit den Kollegen verstehe ich mich wirklich gut umso länger man dort ist, desto besser wird das Verhältnis. Sie freuen sich so sehr, dass es auch Leute gibt, die für längere Zeit kommen. Die Schüler sind größtenteils auch sehr nett, obwohl es auch vereinzelte Schüler gibt, die einen austesten beziehungsweise eigenartig behandeln. Aber das sind nur Einzelfälle.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Nach und nach lerne ich immer mehr über die Untersuchung und Versorgung von Gebärenden, nicht zuletzt deswegen weil mich die Kollegen anlernen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Nachmittags verbringe ich zumeist die Zeit im Kinderheim mit der Betreuung der kleinsten Kinder. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"> Ich bin wirklich außerordentlich zufrieden mit meiner Unterkunft, der Einsatzstelle und dem gesamten Umfeld. Nur anfangs hatte ich kleinere Schwierigkeiten, da sich mein Kreislauf an die Höhenlage (1600m ü. NN) gewöhnen musste und man sich in die Arbeit einfinden musste. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Am Wochenende haben wir immer Zeit Unternehmungen zu tätigen. Oftmals gehen wir in der ländlichen Gegend von Iringa spazieren und nehmen Einladungen von Kollegen oder Brüdern wahr. Alle zwei Wochen fahren wir in die 1,5 Stunden entfernte Stadt mit dem Dalladalla. Den größten Teil unserer Freizeit verbringen wir aber im Kinderheim. So herzlich wie die Kinder einen behandeln, schafft es kaum ein Anderer.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"> Vom 10.-18.Januar 2009 hatten wir unser erstes Zwischenseminar im Agape-Center in Dar-es-Salaam, wo wir alle Caritas-Freiwilligen aus Uganda und Tansania trafen. In der Woche haben wir Referate zum Thema AIDS, &#8220;Die Rolle der Frau€ und Entwicklungshilfe gehalten. Zudem haben wir unsere Erfahrungen ausgetauscht. Es war sehr schön, nach längerer Zeit wieder etwas Abwechslung zu haben, alle wiederzusehen und sich auszutauschen und aufzumuntern.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Ich freue mich aber schon sehr auf die weiteren bevorstehenden Monate.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"> </span></p>
<p class="MsoNormal" align="right"><span lang="DE">Ende Januar 2009</span></p>
</div>
<p><!--EndFragment--></p>
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		<item>
		<title>Annette, Moshi/Tansania &#8211; Upendo Children€™s Home (Kinderheim)</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 16:40:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>petschni</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Sommer/Herbst 2008 Vorbereitung und Sozialpraktikum in Deutschland Seit November 2008 in Afrika   Richtig begonnen hat das weltwärts-Jahr fuer mich als Teilnehmerin des Caritas-Projekts weltwärts 3+9 mit dem Kiswahili-Intensivsprachkurs in Goslar. Nicht nur das sprachliche Fundament, sondern auch über die tansanische Kultur lernten wir viel, was wir in den folgenden Monaten vertiefen konnten. In der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--StartFragment--></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Sommer/Herbst 2008 Vorbereitung und Sozialpraktikum in Deutschland<br />
Seit November 2008 in Afrika</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Richtig begonnen hat das weltwärts-Jahr fuer mich als Teilnehmerin des Caritas-Projekts weltwärts 3+9 mit dem Kiswahili-Intensivsprachkurs in Goslar. Nicht nur das sprachliche Fundament, sondern auch über die tansanische Kultur lernten wir viel, was wir in den folgenden Monaten vertiefen konnten. In der Frei- und Lernzeit wuchs unsere Gruppe zu einer Gemeinschaft zusammen, die immer mehr dem Ziel Tansania entgegenfieberte.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Zunächst stand allerdings das Inlandspraktikum an. Dieses absolvierte ich im Jugendhaus Treffer in Köln-Buchheim, einem schlechter gestelltem Stadtteil mit weitreichendem Migrationshintergrund bei den Jugendlichen. Den Besuchern des Zentrums, die zwischen zehn und 18 Jahren alt sind, bot ich zusätzliche Kulturangebote an und spielte Gesellschaftsspiele mit ihnen. Aber auch die Hausaufgabenbetreuung und die Kochgruppe gehörten zu meinem Aufgabengebiet. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Das &#8220;Vorpraktikum€ halte ich für eine sinnvolle Einrichtung, da es nach der strukturierten Schulzeit Eigeninitiative, das Einfinden in ein eingespieltes Kollegium und einen achtstündigen Arbeitstag voraussetzt. Außerdem wird der Umgang mit der Zielgruppe geübt und es können später Vergleiche zwischen Heimat- und Einsatzland gezogen werden sowie Ideen aus Deutschland nach Tansania übertragen werden und nach dem Auslandsaufenthalt auch umgekehrt.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Die Vorbereitungsseminare waren ebenfalls am rechten Platz. Der theoretische Hintergrund zu unserem Auslandsaufenthalt mit Themen wie Kultur, Kolonialismus, Entwicklungshilfe und Wirtschaft, aber auch Praktisches wie Einheiten zum Umgang mit Armut, eine Spielebörse oder die Packliste waren hilfreich. Gesundheitliche Themen, Diskussionen und vor allem Erfahrungsberichte von unseren Teamern erleichterten uns später den Einstieg in den afrikanischen Alltag.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Dann ging es nach schwerem Abschied endlich los gen Flughafen. Unsere ersten Nächte auf dem afrikanischen Kontinent verbrachten wir im Emmaus Centre in Uganda bei Kampala. Die Inkulturationswoche erlebten wir als Gruppe von 38 deutschen Jugendlichen, was uns einen sehr sanften Einstieg ermöglichte.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Nach einer weiteren Woche Sprachkurs und einer Woche im Agape Centre in Dar-es-Salaam, Tansania, ging es für mich und meine Einsatzstellenpartnerin endlich weiter nach Moshi. Seitdem arbeiten wir im von Nonnen geleiteten Upendo Children€™s Home. Dort leben ca. 60 Kinder im Alter von bis zu sechs Jahren in je einen Raum für Mädchen, Jungen und Krabbelkinder. Eine Besonderheit des Heims ist, dass hier ausgebildet wird. Etwa 40 Students lernen Kinder zu erziehen und Babypflege und übernehmen auch einen Großteil der Arbeit. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"> Zunächst habe ich im Girl€™s Room gearbeitet. Dort merkte ich schnell, dass sich der Alltag im afrikanischen Kinderheim sehr von dem in einem deutschen unterscheidet. Allein schon, da es so viele Kinder sind ist der Tagesablauf komplett durchgeplant und es können den Kindern nur wenige Freiheiten gelassen werden. Zunächst habe ich mich in die Abläufe wie Waschen, Essensausgabe, Füttern der Kleinen und Beaufsichtigen beim Spielen draußen eingebracht und je nachdem ein Singspiel mit ihnen gemacht. Die Kinder sind pädagogische Einheiten nicht gewöhnt. Es ist schwer sie zusammenzuhalten und ihnen etwas beizubringen, da sie z. B. einen Ball häufig nur besitzen wollen und deshalb nicht hin und her werfen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Die Sprache ist eine zusätzliche nicht zu unterschätzende Hürde. Auch die Akzeptanz bei den Students musste erst mühsam erkämpft werden. Nicht nur kulturelle Unterschiede, sondern auch unsere deutlich besseren Wohnverhältnisse trennen uns selbst hier. Wir wurden als Gäste aufgenommen, was sich gerade nach afrikanischen Vorstellungen schwer mit unseren Arbeitsplänen vereinbaren ließ. Zu erklären und zu zeigen, dass wir wirklich arbeiten wollen und können, hat seine Zeit gedauert. Inzwischen sind wir akzeptiert und auch die Verständigung funktioniert nun deutlich besser. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Anfänglich bereiteten uns die afrikanischen Erziehungsmethoden, die das Schlagen zu größeren Teilen beinhalten als wir erwartet hatten, große Mühen. Einen Umgang mit den Kindern zu finden, ohne sie zu schlagen, so dass sie trotzdem Grenzen respektieren, musste erst einmal gefunden werden.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Sehr bald wechselten wir in den Baby€™s Room, wo die Arbeit leider weniger aus Spielen und Singen mit den Kindern bestand, da das Füttern, Windeln wechseln und Baden fast alle Zeit in Anspruch nahm. Allerdings geben sich die Angestellten und Students Mühe den Kindern beim Verrichten dieser Tätigkeiten viel besondere Zuwendung zu geben. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Inzwischen lernen wir mit der Küche und der Schneiderei einen dritten Bereich kennen. Um die Arbeit und vor allem die Menschen hier besser zu verstehen, ist es wichtig auch in diese Bereiche hineinzusehen. Wie sehr die Akzeptanz uns gegenüber gestiegen ist, wie viel leichter wir es mit den Menschen haben, weil wir auch diese Arbeiten verrichten, ist enorm.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Wir wohnen zu zweit über dem Kindergarten, der ebenfalls zum Heim gehört. Zunächst mussten wir lernen die &#8220;Eimerdusche€ zu bedienen und Wäsche per Hand zu waschen, aber dies und auch die Strom- und Wasserausfälle lernten wir schnell zu managen. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Die Menschen, die mit uns auf dem Gelände leben, haben wenig Freizeit. Diese nutzen sie viel für die tägliche halbstündige Andacht und die längeren Sonntagsmessen und das Einstudieren der Lieder für diese. Die Teilnahme an diesen Treffen erscheint uns wichtig, um in die Gemeinschaft aufgenommen zu werden. Mit Nachbarn haben wir uns auch schon getroffen, um Gesellschaftsspiele zu spielen und wurden von ihnen zum Essen eingeladen. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"> Das erste Zwischenseminar war genau zum richtigen Zeitpunkt, um sich über die verschiedenen Einsatzstellen zu unterhalten, gemeinsame Probleme zu diskutieren, Lösungen zu finden, die Arbeit aus der Ferne zu betrachten, ein mal abzuschalten und dabei neue Motivation zu schöpfen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Nach unserer derzeitigen Arbeit in Schneiderei und Küche werden wir vermutlich vormittags im Kindergarten mitarbeiten und mit der zuständigen Ordensschwester das tansanische Kindergartenkonzept mit unserem vergleichen und versuchen das Beste aus beiden zu kombinieren. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Als Fazit ziehe ich aus meinen ersten drei Monaten in Tansania, dass es wichtig ist, sich Zeit zu nehmen, um in einer so völlig fremden Kultur anzukommen, aber es durchaus möglich ist und es dann auch möglich ist eigene Ideen behutsam zu verwirklichen und so etwas zu bewirken.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: right;"><span lang="DE"><span lang="DE">Ende Januar 2009</span>  </span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Nicole, Kampala/Uganda &#8211; &#8220;The Good Shepherd House&#8221;, Missionaries of the Poor (Kinderheim)</title>
		<link>http://www.fsj-hildesheim.de/fsj/fsj/nicole-kampalauganda-%e2%80%9ethe-good-shepherd-house%e2%80%9c-missionaries-of-the-poor-kinderheim/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 16:39:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>petschni</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Sommer/Herbst 2008 Vorbereitung und Sozialpraktikum in Deutschland Seit November 2009 in Afrika    Ich arbeite in einem Zentrum der Missionaries of the Poor in Kampala (Uganda). Die Missionaries of the Poor sind eine junge Ordensgemeinschaft von Brüdern, die sich den unzähligen Armen in den Laendern der Welt verpflichtet haben. Seit dem Jahr 2000 gibt es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--StartFragment--></p>
<p class="MsoNormal"><span>Sommer/Herbst 2008 Vorbereitung und Sozialpraktikum in Deutschland<br />
Seit November 2009 in Afrika </span></p>
<p class="MsoNormal"><span> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Ich arbeite in einem Zentrum der <em>Missionaries of the Poor</em> in Kampala (Uganda). Die Missionaries of the Poor sind eine junge Ordensgemeinschaft von Brüdern, die sich den unzähligen Armen in den Laendern der Welt verpflichtet haben. </span><span>Seit dem Jahr 2000 gibt es auch eine Mission in Uganda. </span><span lang="DE">In der Gemeinschaft in Kampala leben über 100 Brüder, die ihr Leben in den Dienst der Armen und Heimatlosen in vielen Teilen von Kampala gestellt haben. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Das Zentrum <em>&#8216;The Good Shepherd Home&#8217;</em> in einem Slum in Kampala bietet Unterkunft für Heimatlose, Verarmte, Waisen, Straßenkinder, Flüchtlinge und AIDS-Opfer. </span><span>Zurzeit leben im Zentrum 201 Menschen. Die Altersspanne liegt zwischen zwei und 98 Jahren. </span><span lang="DE">Die meisten Bewohner sind Kinder (157 Kinder), viele Bewohner haben körperliche Behinderungen. Zu dem Zentrum gehört auch ein Gesundheitszentrum, das vor allem von den Bewohnern des Slums genutzt wird. Die Bewohner werden im Alltag von circa 20 Brüdern, die vor allem für die Reinigung zuständig sind, einer Physiotherapeutin, einer Krankenschwester und einer Lehrerin unterstützt. Auch einige Freiwillige kommen täglich um zu helfen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"> <span lang="DE">Zu Beginn meines Arbeitsaufenthalts hier unterstütze ich vormittags die Lehrerin beim Unterrichten. Die älteren Kinder besuchen alle eine Schule nebenan, die Jüngeren bekommen vormittags Vorschulunterricht. Um eine gute Schulbildung zu gewährleisten, sind hier in Uganda frühzeitige Englischkenntnisse unerlässlich. </span><span>Zur Mittagszeit gibt es einen festen Ablauf wer wann isst. </span><span lang="DE">Es beginnen die Kleinsten und schwerstbehinderte Personen. Anschließend folgen die restlichen Bewohner. </span><span>In der Schulzeit kommen danach dann noch die Schulkinder zum Essen. </span><span lang="DE">Der Arbeitstag endet meist nach dem Geschirrspülen. </span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Im Dezember und Januar sind hier in Uganda Schulferien, so dass mein Alltag zur Zeit etwas anders aussieht. Die gesunden Heimbewohner im Schulalter gehen jeden Vormittag auf das Schulgelände. Etwa 20 Mädchen werden von mir in Englisch und alltagstauglichen Dingen (wie lese ich eine Uhr oder Hygienethemen) unterrichtet. Um die interkulturelle Kommunikation zu stärken wird anschliessend gemeinsam gespielt. Danach wird das Mittagessen zusammen mit den anderen &#8220;älteren€ Heimbewohnern eingenommen. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Die Nachmittage sind in der Ferienzeit etwas abwechslungsreicher. </span><span lang="DE">Zeitweise helfe ich der Physiotherapeutin und mache Dehn- und/oder Laufübungen mit den behinderten Kindern, manchmal unterstütze ich die Brüder, die mit den großen Kindern auf das Schulgelände zurückkehren um dort etwas Bewegung zu bekommen. Für die Kinder ist diese Zeit sehr wichtig, um ihre jugendliche Energie auszupowern. Manchmal besteht meine Aufgabe aber im Geschirr abspülen. Beim Geschirrspülen findet immer ein interkultureller Austausch statt, da viele Brüder aus Kenia und die meisten Freiwilligen aus Uganda kommen. Während des Spülens haben wir viel Zeit uns zu unterhalten und Vorurteile auszuräumen. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Die Aufgaben im &#8216;Good Shepherd Home&#8217; sind dennoch abwechslungsreich und die Arbeit mit den Menschen im &#8216;Good Shepherd Home&#8217; ist sehr Sinn erfüllend. Zudem fördert die Zusammenarbeit mit den Brüdern und Freiwilligen, die aus verschiedenen Bereichen der Welt kommen, den interkulturellen Austausch und sorgt für noch mehr Spass auf der Arbeit.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"> </span></p>
<p class="MsoNormal" align="right"><span>Ende Januar 2009</span></p>
<p><!--EndFragment--></p>
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		<title>Christoph, Arusha/Tansania &#8211; Palottine Fathers (Soziale Arbeit im Slum)</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 16:38:14 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Sommer/Herbst 2008 Vorbereitung und Sozialpraktikum in Deutschland Seit November 2008 in Afrika Fast drei Monate sind nun schon vergangen, seitdem ich zum ersten Mal afrikanischen Boden betreten durfte. Aber bevor ich näher von meinen Erfahrungen aus Tansania berichte, möchte ich noch kurz auf die Vorbereitungszeit in Deutschland eingehen. Die Vorbereitungsseminare der Caritas in Hildesheim bzw. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--StartFragment--></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Sommer/Herbst 2008 Vorbereitung und Sozialpraktikum in Deutschland<br />
Seit November 2008 in Afrika</span></p>
<p class="MsoNormal">Fast drei Monate sind nun schon vergangen, seitdem ich zum ersten Mal afrikanischen Boden betreten durfte. Aber bevor ich näher von meinen Erfahrungen aus Tansania berichte, möchte ich noch kurz auf die Vorbereitungszeit in Deutschland eingehen.</p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Die Vorbereitungsseminare der Caritas in Hildesheim bzw. Goslar waren im Nachhinein betrachtet sehr wertvoll, zum Einen lernte man sich als Gruppe kennen, zum Anderen bekamen wir zahlreiche Informationen über die Kultur, Geschichte und das Land, was einem jetzt, wenn man alles mit eigenen Augen sehen kann, hilft, die Menschen und ihre Kultur besser und schneller zu verstehen. Vieles von dem, was uns dort vermittelt wurde, konnte ich nun schon selbst erleben, sei es die Fröhlichkeit und Offenheit der Menschen oder die Lebendigkeit des religiösen Lebens hier in Afrika. Der 14tägige Kisuaheli Sprachkurs in Deutschland war in jedem Fall auch notwendig, da kaum jemand in Tansania Englisch spricht und insbesondere die Kinder und Jugendlichen mit denen ich zusammenarbeite nur Kisuaheli sprechen. Das 3monatige Sozialpraktikum in Deutschland habe ich ebenfalls als sehr gute Vorbereitung auf das Arbeitsleben hier in Afrika empfunden. Da ich zuvor aufgrund meiner Schulausbildung kaum Arbeitserfahrungen sammeln konnte, war es gut schon in Deutschland das Arbeitsleben kennenzulernen und erste Erfahrungen in sozialer Arbeit zu sammeln. Dies hat mir die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen gerade in den ersten Wochen erleichtert, da man den Umgang mit ihnen schon in Deutschland kennenlernen durfte. </span></p>
<p class="MsoNormal">Nun aber zu meiner Zeit hier in Afrika:</p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Zunächst verbrachten alle Freiwilligen der Caritas Hildesheim (19 Leute in Uganda, 19 Leute in Tansania) die erste Woche in Uganda. Diese Woche war sehr wichtig für mich einfach um in Afrika anzukommen und all die vielen neuen Eindrücke verarbeiten zu können. Ich war froh nicht gleich losarbeiten zu müssen an meiner Einsatzstelle, sondern in Ruhe die neue Landschaft und die neue Kultur kennenzulernen und mich an das heiße Klima zu gewöhnen. Auch konnten wir in dieser Woche noch mal Kisuaheli wiederholen und uns als Gruppe besser kennenlernen. Für mich, der ich meine Einsatzstelle in Tansania habe, war es auch wertvoll mit Uganda noch ein anderes afrikanisches Land kennenzulernen. Besonders in Erinnerung wird mir auch die Busfahrt von Uganda nach Tansania bleiben. Sehr beeindruckend die vielen unterschiedlichen Landschaften zu sehen und auch die Reifenpanne und die holprigen Straßen waren ein Erlebnis wert, zumal mir bewusst wurde, dass eine Infrastruktur, wie wir sie in Deutschland haben, keine Selbstverständlichkeit ist. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"> Schließlich war ich dann aber doch froh, an meiner Einsatzstelle in Arusha anzukommen. Father Michael, ein irischer Pallottipriester und Leiter einer Kirchengemeinde hier in einer der ärmsten und slumähnlichen Gegenden Arushas, hat mich und meinen Einsatzstellenpartner herzlich aufgenommen und uns in das Gemeindeleben eingeführt. Wir stellten uns gleich in 3 verschiedenen Gottesdiensten der Gemeinde vor, die Leute freuten sich sehr, dass wir uns bereits auf Kisuaheli vorstellen konnten und ich fühlte mich von Beginn an wohl in meiner Einsatzstelle. Die Unterbringung ist sehr gut, da es ein extra Haus für Freiwillige gibt, das noch sehr neu ist und in dem außer uns noch andere Freiwillige aus Irland, Italien und Kenia leben, mit denen ich mich sehr gut verstehe. Die Arbeit besteht darin, dass wir morgens Fußballtraining mit ca. 80 Kindern und Jugendlichen von 6-20 Jahren anbieten. Dies ist mit so vielen Leuten nicht immer sehr einfach, aber inzwischen hat es sich gut eingespielt und wir wissen mit einer solch großen Masse umzugehen. Es ist toll zu sehn mit welcher Begeisterung die Kinder hier spielen, zumal wenn man weiß, dass die meisten aus sehr armen Verhältnissen kommen und ansonsten nichts zu tun hätten und nur zu Hause rumsitzen würden, da es hier für Kinder und Jugendliche keine anderen Angebote gibt. Mittags bieten wir dann von 15:30 Uhr bis 18:30 Uhr Basketballtraining an von Montag bis Mittwoch und Donnerstag und Freitag Fußballtraining mit der Fußballmannschaft der Gemeinde. Unser Ziel ist es einfach den Kindern und Jugendlichen hier, die alle aus sehr armen Verhältnissen kommen Beschäftigung zu bieten, dass sie Spaß und Gemeinschaft erleben können und ihre Energie sinnvoll loswerden, durch das Ausleben ihrer Talente, denn die Alternative dazu ist nur sich zu Hause zu langweilen oder in die Kriminalität abzurutschen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Am Wochenende haben wir dann zusätzlich mit einer Kinder und einer Jugendgruppe das Krippenspiel für Weihnachten einstudiert. Die Geschichte dazu haben wir selbst geschrieben und sie dann von einem Priester hier in Kisuaheli übersetzen lassen. Es war ein Highlight, als das Stück an Weihnachten vor der ganzen Gemeinde zur Aufführung kam und sicher eine tolle Erfahrung für alle Kinder, die mitgespielt haben. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Ein weiteres Highlight war der Besuch einer einheimischen Familie zu der wir eingeladen wurden, toll zu sehen wie einfach die Leute hier leben, mit den Händen zu essen und sich etwas zu unterhalten und die Menschen hier kennenzulernen, auch eine Wanderung durch die Massaidörfer etwas außerhalb der Stadt war beeindruckend und brachte mir die fremde Kultur der Massai, von denen hier recht viele leben, näher. Tiefpunkte gibt es bisher zum Glück nur recht wenige, dass uns beim Training schon einige Bälle gestohlen wurden und dass mir meine Digitalkamera von 3 Männern mit Buschmessern geraubt wurde, waren vielleicht solche Momente, aber auch das ist Afrika und es ist gut auch solche Seiten nicht nur gehört, sondern am eigenen Leib erfahren zu haben, weil jedes Land auch seine Schattenseiten hat. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">In der Freizeit versuch ich<span>  </span>meine Erlebnisse im Tagebuch festzuhalten, neue Kisuahelivokabeln, die man im Laufe des Tages aufgeschnappt hat, zu lernen oder in die Stadt zum einkaufen zu gehen. Außerdem habe ich es sehr schätzen gelernt einfach mit den afrikanischen Leuten hier zusammenzusitzen und zu reden und es geht auch einige Zeit für alltägliche, kleine Dinge wie beispielsweise Wäsche waschen verloren. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"> Geendet haben meine ersten 3 Monate hier mit einem Zwischenseminar in Dar-es-Salaam, zu welchem alle Freiwilligen der Caritas zusammenkamen. Es war sehr interessant all die unterschiedlichen Erfahrungen der anderen Freiwilligen zu hören und sich gegenseitig auszutauschen. Die Themen, die wir in der Woche behandelten (Aids, Rolle der Frau, Entwicklungspolitik) waren sehr gut aufbereitet und man konnte sich auch ganz anders damit auseinandersetzen, da man nun schon eigene Erfahrungen hat und schon einiges selbst mitbekommen hat.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Somit freu ich mich jetzt auf die kommende Zeit. Bisher jedenfalls war Tansania eine große Bereicherung für mich persönlich und ich denke ich konnte auch schon das Leben einiger Menschen hier mit meiner Tätigkeit in Arusha bereichern. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"> </span></p>
<p class="MsoNormal" align="right"><span lang="DE">Ende Januar 2009 </span></p>
<p><!--EndFragment--></p>
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		<title>Günter, Mukono/Uganda &#8211; &#8220;Vision for Africa&#8221; (Kinderheim)</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 16:36:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>petschni</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Sommer/Herbst 2008 Vorbereitung und Sozialpraktikum in Deutschland Seit November 2008 in Afrika &#160; Das Sozialpraktikum in Deutschland war ein voller Erfolg. Trotz dessen, dass ich schon vorher Erfahrungen im sozialen Bereich gemacht habe, hat es mir persönlich eine gute Vorbereitung für Uganda gegeben. Ich denke diese 3 Monate Vorbereitung sind auch gerade für Schulabgänger ohne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--StartFragment--></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Sommer/Herbst 2008 Vorbereitung und Sozialpraktikum in Deutschland<br />
Seit November 2008 in Afrika</span></p>
<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"> <!--StartFragment--> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Das Sozialpraktikum in Deutschland war ein voller Erfolg. Trotz dessen, dass ich schon vorher Erfahrungen im sozialen Bereich gemacht habe, hat es mir persönlich eine gute Vorbereitung für Uganda gegeben. Ich denke diese 3 Monate Vorbereitung sind auch gerade für Schulabgänger ohne Erfahrungen im praktischen sozialen Bereich ein guter Start in den Freiwilligendienst im Ausland.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">In den Vorbereitungsseminaren haben wir einiges über Land und Leute gelernt und den Sinn und Zweck unseres Einsatzes verdeutlicht. Wir haben uns alle gegenseitig kennengelernt, wir haben Einstellungen und Ansichten ausgetauscht und es hat sich eine unzertrennliche Gruppe gebildet. Solche Vorbereitungen sind nicht wegzudenken, da der kulturelle Unterschied zwischen Deutschland und Uganda vom Kleidungsstil bis zu den Verhaltensweisen doch recht groß ist und es gab schon oft Situationen in Uganda in denen mir gerade dieses Wissen hilfreich war und ich kulturelle Unterschiede besser verstehen konnte. Gerade diese Vorbereitung schafft Brücken in eine andere Kultur. Es ist leider oft so, dass der erste Eindruck zählt und wenn dieser durch Unwissenheit falsche Vorstellungen von Personen gibt, bleiben leider die Türen zu den Herzen der Menschen verschlossen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Im Vorhinein hatten wir neben den Vorbereitungsseminaren ebenfalls einen 17tägigen Englischsprachkurs, welcher im Wesentlichen dazu beigetragen hat meine Sprachblockaden zu minimieren. Gerade für mich ist diese Hilfe sehr wichtig gewesen, da ich seit ungefähr 3 Jahren keinen Englischunterricht gehabt habe und mir wenigstens der Einstieg auf dieser Ebene schwerer gefallen ist als es bei den Oberstufenabgängern der Fall gewesen ist.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Am 29.10. haben wir uns dann alle für die gemeinsame Abreise am 30.10 nach Afrika in Frankfurt eingefunden und noch einmal alle Gefühle und Gedanken ausgetauscht. Die Anreise in Afrika ist schon ein Schritt in ungewisse gewesen, aber durch die große Gruppe fühlte ich mich nicht allein gelassen und wusste es gibt Menschen die das gleiche wie fühlen. Außerdem wurden wir so herzlich von den Afrikanern empfangen, dass wir uns alle gleich wie zuhause gefühlt haben. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center;"><a href="http://www.fsj-hildesheim.de/fsj/wp-content/uploads/2009/03/guenther1.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-173" title="guenther1" src="http://www.fsj-hildesheim.de/fsj/wp-content/uploads/2009/03/guenther1.png" alt="guenther1" /></a></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Inkulturationswoche im Emmaus-Center</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Die anschließende Inkulturationswoche im Emmaus-Centre (nähe Kampala) hat uns allen erstmal die Möglichkeit gegeben sich zu akklimatisieren und langsam an die afrikanische Kultur heranzutasten. In kleinen Arbeitsgruppen haben wir uns unter die Gemeinschaft des Emmaus-Centres gemischt, mitgeholfen, Fragen gestellt, selber Fragen beantwortet und ein Gefühl für den afrikanischen Umgang bekommen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Am Ende der Woche hieß es dann langsam Abschied nehmen von der gewohnten Gruppe und wir, die in Uganda die 9 Monate Freiwilligendienst antreten sollten, wurden auf die Einsatzstellen verteilt.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Die Ankunft in der Einsatzstelle ist doch mit gemischten Gefühlen gewesen, da ich und meine Einsatzstellenpartnerin in eine doch sehr europäische Umgebung gekommen sind, die so gar nicht unseren Vorstellungen entsprochen hat. Es sind viele Europäer die im Projekt &#8220;Vision for Africa&#8221; arbeiten und so ist die kulturelle Umstellung auf die wir uns eingestellt haben nicht wirklich groß gewesen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Diese Enttäuschung hat sich dann aber schnell nach Arbeitsbeginn gelegt. Meine Tätigkeiten sind ziemlich vielfältig und reichen von Sportunterricht bis zu Hausmeisterei. Darüber bin ich ziemlich froh, denn so bin ich stetig mit vielen Afrikanern in Kontakt. Ob mit Kindern oder einheimischen Arbeitern, der Umgang ist mittlerweile familiär und es haben sich viele Freundschaften gebildet. Es ist fast unglaublich wie sich die Menschen in Uganda darüber freuen, dass wir an ihrem Leben teilnehmen. Sicherlich profitieren beide Seiten von dem Freiwilligendienst. Die Menschen spüren, dass sie in ihrer Armut nicht allein gelassen werden und ich habe jetzt schon Erfahrungen gesammelt, die ich nicht mehr vergessen werde. Menschen sind auf gegenseitige Hilfe angewiesen, ob in Uganda, Deutschland oder anderen Ländern der Erde. Deshalb ist es so wichtig, sich gegenseitig unter die Arme zu greifen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center;"><a href="http://www.fsj-hildesheim.de/fsj/wp-content/uploads/2009/03/guenther2.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-174" title="guenther2" src="http://www.fsj-hildesheim.de/fsj/wp-content/uploads/2009/03/guenther2.png" alt="guenther2" /></a></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Kind bei der Aufklärungskampagne Kicking Out HIV/AIDS</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center;"><a href="http://www.fsj-hildesheim.de/fsj/wp-content/uploads/2009/03/guenther3.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-175" title="guenther3" src="http://www.fsj-hildesheim.de/fsj/wp-content/uploads/2009/03/guenther3.png" alt="guenther3" /></a></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="EN-GB">Kicking Out HIV/AIDS in Kiyunga</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Kürzlich hat ein Sportlehrer unserer Grundschule ein Programm namens &#8220;Kicking Out HIV/AIDS&#8221; in Leben gerufen. Das Programm umfasst AIDS-Prävention durch Fußballtraining. Es ist ein geniales Programm um Kinder über Ursache und Folgen von HIV/AIDS aufzuklären und gerade in Uganda ein wichtiges Thema. Ich bin froh Teil des Programms zu sein und so neben meiner Arbeit im Projekt &#8220;Vision for Africa&#8221; noch weiter meinen Einsatz geben zu können um wenigstens einen kleinen Schritt für eine bessere Welt beizutragen. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Ende Januar 2009</span></p>
<p><!--EndFragment--></p>
<p><!--EndFragment--></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Christopher, Iganga/Tansania &#8211; Tosamaganga Orphanage and Children€™s Home (Kinderheim)</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 16:32:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>petschni</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Sommer/Herbst 2008 Vorbereitung und Sozialpraktikum in Deutschland Seit November 2008 in Afrika Seit drei Monaten bin ich nun im Rahmen des Projektes &#8220;weltwärtsAfrika 3+9&#8243; der Caritas Hildesheim in Iringa, Tansania. Ich arbeite hier in einem Kinderheim und Kindergarten in dem Missionsort Tosamaganga. Meiner Arbeit hier in Ostafrika war eine gründliche Vorbereitung mit Seminarwochen, Sprachkurs sowie [...]]]></description>
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<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Sommer/Herbst 2008 Vorbereitung und Sozialpraktikum in Deutschland<br />
Seit November 2008 in Afrika</span></p>
<p class="MsoNormal"><!--StartFragment--></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Seit drei Monaten bin ich nun im Rahmen des Projektes &#8220;weltwärtsAfrika 3+9&#8243; der Caritas Hildesheim in Iringa, Tansania. Ich arbeite hier in einem Kinderheim und Kindergarten in dem Missionsort Tosamaganga. Meiner Arbeit hier in Ostafrika war eine gründliche Vorbereitung mit Seminarwochen, Sprachkurs sowie eines dreimonatigen Praktikums vorausgegangen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"> Begonnen hatte mein Freiwilligendienst Ende Juli 2008. Ich arbeitete für drei Monate bis kurz vor dem Abflug nach Afrika Ende Oktober 2008 im offenen Kinder- und Jugendbereich des SOS-Mütterzentrums Salzgitter-Bad. Das Konzept der Caritas ist es, vor den Aufenthalt ein Arbeitspraktikum in einem ähnlichen Tätigkeitsbereich wie später in Afrika zu legen, damit die Jugendlichen einen Einblick bekommen in die Arbeitswelt. Der Großteil der Gruppe besteht aus Abiturienten, die bislang kaum Erfahrung mit einem geregelten Arbeitsalltag haben und mit den Aufgaben in den meisten Bereichen nicht vertraut sind. Damit auf die kulturelle, soziale, klimatische, sprachliche und kulinarische Umstellung in Afrika nicht auch noch der plötzliche Einstieg in Arbeitsleben gemeistert werden muss, sind die drei Monate in Deutschland mit einer 38,5-Stunden Woche ein sehr sinnvoller und gut durchdachter Teil des &#8220;Weltwärts-Projektes€ der Caritas Hildesheim.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"> In den Monaten August bis Oktober lagen zudem noch der Kisuahelisprachkurs sowie die zwei Seminarwochen. Für den gelernten Stoff des Sprachkurses ist man heute noch unheimlich dankbar, da er das Fundament für die ersten Spracherfolge in Afrika war. Dank der gelernten Grammatik und so mancher Vokabel ging es relativ schnell, einen Einstieg in das Kisuaheli zu bekommen. Dies ist vor allem für meinen Einsatzstellenpartner und mich unheimlich wichtig, da in unserem Arbeits- als auch sozialem Umfeld hier in Tosamaganga der Großteil nur Kisuaheli spricht.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"> Die Seminarwochen bestanden aus zahlreichen, verschiedenen Themen, die in der ganzen Gruppe oder in Kleingruppen bearbeitet wurden. So standen unter anderem &#8220;Die Stellung der Frau in Afrika€, &#8220;Gesundheit€, &#8220;Entwicklungspolitik€ und<span>  </span>&#8220;Geschichte und Politik in Uganda und Tansania€ auf dem Programm, aber auch Abschnitte, die dem Team-Building dienten. Nach den zwei Wochen während des Sprachkurses zusammen mit den anderen 18 Jugendlichen, die in Tansania arbeiten, und weiteren zwei Wochen mit der gesamten Gruppe (weiterer 19 arbeiten in Uganda) hatte man nicht nur Afrika, sondern auch die anderen Teilnehmer besser kennen gelernt. Da alle das gleiche Ziel verfolgten und von Anfang an auf einer Wellenlänge waren, entstanden schnell ein grundlegendes Vertrauen und eine gemeinsame Vorfreude auf Afrika. Durch den schnellen Zusammenschluss der Gruppe fiel einem der Schritt weg von zu Hause, auf nach Afrika, nicht ganz so schwer.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"> Durch die Begleitung der Seminarwochen und des Sprachkurses durch die beiden Leiterinnen des Projekts, Brigitte Schnitzler und Barbara Fischer, entstand auch zu diesen Beiden ein freundschaftliches und vertrautes Verhältnis. Durch ihre Kenntnisse der beiden Länder und der Einsatzstellen war man froh über sie als Ansprechpartner. Und so war die gemeinsame Anreise nach Ostafrika in der gesamten Gruppe sehr angenehm und nicht ganz so ungewiss, wie es allein hätte sein können. Durch ihre Kontakte nach Kampala und Dar-es-Salaam war schon eine Brücke nach Afrika geschlagen und durch den herzlichen Empfang dort fühlte man sich sowohl wohl und nicht mehr ganz so fremd. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Nach der Ankunft in Uganda folgte eine Inkulturationswoche für das Tansania-Team, während das Uganda-Team in die Einsatzstellen gebracht wurde. Danach ging es nach Daressalam, wo für ein paar Tage das Agape-Centre kennen lernte. Das Centre stellt für uns in Tansania unseren Hauptanlaufpunkt dar, wo wir unsere beiden Mentoren haben sowie eine Gemeinschaft, die uns immer unterstützt und im Notfall aufnimmt. Zwei Jugendliche aus unserer Gruppe, die in Dar-es-Salaam arbeiten wohnen auch dort. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Nach diesen Tagen ging es in unsere Einsatzstelle ins acht Fahrtstunden entfernte Iringa. Es hatte sich in unserer Einsatzstelle, einem von Schwestern geführten Kinderheim, relativ schnell ein Arbeitsalltag herauskristallisiert, wobei jedoch Zeit gebraucht wurde, sich an diesen zu gewöhnen und auch privat seinen Alltag hier in Ostafrika zu finden. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Manuel, mein Einsatzstellenpartner, und ich arbeiten jeden Morgen im Kindergarten. Wir unterrichten in verschiedenen Klassen Englisch. In meiner Klasse sind die Kinder zwischen 4-6 Jahren und somit die Ältesten im Kindergarten. Nachdem ich eine Stunde Englisch unterrichtet habe, unterrichtet eine Schwester die Klasse für eine Stunde in Zählen, Schreiben oder Lesen. Ich unterstütze sie dabei. Danach spielen wir mit allen Kindern (um die 90), helfen beim Essen zubereiten (die Kinder bekommen täglich eine warme Mahlzeit im Kindergarten, die in den Gebühren enthalten ist) oder räumen die Klassenräume mit auf. Nach dem Kindergarten bringt einer von uns die Kinder mit nach Hause ins nahe gelegene Dorf und der andere unterrichtet die Schwester und die Lehrerin des Kindergartens in Englisch. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Nachmittags arbeiten wir im Kinderheim oder bereiten den Unterricht für den nächsten Tag vor, was manchmal schon sehr zeitintensiv ist. Da wir keine studierten Englischlehrer sind und auf das umfangreiche Unterrichten nicht wirklich vorbereitet waren, mussten wir uns in den ersten Wochen erstmal selber Lehrpläne erstellen, Unterrichtmethoden und Lehrstoff überlegen sowie abwechslungsreiche Spiele und Lieder finden. Aber nach einigen Wochen unterrichten hat sich eine gewisse Routine eingestellt und die Arbeit morgens im Kindergarten macht viel Spaß.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"> Da es immer und überall viel Arbeit im Kinderheim gibt, haben wir dort keine feste Aufgabe am Nachmittag. Wir helfen viel in der Küche, beim Füttern und Waschen der Kinder, arbeiten mit auf dem Feld und im Garten. In die Gemeinschaft mit den Kindern, den Schwestern und den Jugendlichen, die im Heim noch arbeiten, haben wir uns schon sehr gut eingelebt und fühlen uns hier heimisch. Am Wochenende arbeiten wir auch tagsüber viel mit im Heim. Wenn wir dann Freizeit haben, gehen wir Bekannte besuchen, die wir hier schon getroffen haben, oder die Umgebung erkunden. Da Tosamaganga mitten auf dem Land liegt, ergeben sich viele Möglichkeiten zum Spazieren gehen. Circa alle zwei Wochen fahren wir in die Stadt nach Iringa, um die nötigen Besorgungen zu erledigen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"> Mitte Januar fand im Agape-Centre in Dar-es-Salaam unser erstes Zwischenseminar statt. Neben interessanten Themen (AIDS, Nachhaltige Entwicklungspolitik, Stellung der Frau), die in Kleingruppen erarbeitet und vorgestellt wurden, stand der Austausch der gemachten Erfahrungen in den ersten Monaten im Vordergrund. So ergab sie die gute Möglichkeit, sowohl neue Denkanstöße für die Arbeit zu bekommen, als auch viel über die anderen Einsatzstellen, die Gegenden und auch über Uganda zu erfahren, da die gesamte Gruppe bei dem Seminar zusammentraf. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Durch die gute Einsatzstelle, die anspruchsvolle, abwechslungsreiche Arbeit und den gut durchorganisierten Rahmen von Seiten der Caritas fühlt man sich hier in Ostafrika sehr wohl und bemerkt kaum, wie schnell die Zeit vergeht. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"> </span></p>
<p class="MsoNormal" align="right"><span lang="DE">Ende Januar 2009</span></p>
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		<title>Theres, Kampala/Uganda &#8211; L€™Arche Uganda (Behinderteneinrichtung)</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 16:31:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>petschni</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Sommer/Herbst 2008 Vorbereitung und Sozialpraktikum in Deutschland Seit November 2009 in Afrika Seit drei Monaten bin ich nun in Afrika, seit 6 Monaten im Weltwaertsprogramm der Caritas, Afrika 3+9. Wie die Zeit verfliegt!  Dies ist aber bei diesen vielen Eindruecken, hier in Uganda, nicht verwunderlich.  Waehrend den drei Monten Praktikum in Deutschland, habe ich in [...]]]></description>
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<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Sommer/Herbst 2008 Vorbereitung und Sozialpraktikum in Deutschland<br />
Seit November 2009 in Afrika</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"> <!--StartFragment--></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Seit drei Monaten bin ich nun in Afrika, seit 6 Monaten im Weltwaertsprogramm der Caritas, Afrika 3+9. Wie die Zeit verfliegt! </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Dies ist aber bei diesen vielen Eindruecken, hier in Uganda, nicht verwunderlich.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"> Waehrend den drei Monten Praktikum in Deutschland, habe ich in einem Wohnheim fuer Mehrfachschwerstbehinderte Erwachsene gearbeitet. Ich finde es sehr gut, dass ich so nach dem Abschluss der Schule erst einmal in Deutschland richtig arbeiten konnte, um so vor Afrika das Arbeitsleben ein wenig kennen zu lernen. In diesen drei Monaten habe ich gelernt noch besser mit Behinderungen um zu gehen und vieles im Bereich der Pflege. Zwischendurch hatten wir sehr informative und interessante Zwischenseminare. Es war/ist immer wieder schoen mit der ganzen Gruppe zusammen zu sein. Sich darueber auszutauschen was man am besten in den Koffer packt, was noch fehlt, wie man sich fuehlt. Dabei war es sehr hilfreich. Dass wir unsere zwei Mentoren der Caritas immer dabei hatten und auch dass wir Menschen um uns hatten die schon einmal in Afrika waren. So konnten die ganzen Geschichten ein wenig mehr Gestalt annehmen. Auch waren die Seminare sehr gut um mal seinen Einsatzstellenpartner kennen zu lernen. Der Englischsprachkurs war sehr schoen! Auch wenn man eigentlich erst mal genug von Schule hatte und lieber etwas anderes machen wollte, aber so konnte ich mein Englisch nochmal auffrischen, verbessern und sehr schoene Konversationen, auf Englisch, fuehren. Desweiteren konnte sich die Gruppe noch besser kennen lernen und noch mehr zusammen wachsen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"> Dann ging es endlich los.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"> Am 29.10 hiess es dann Abschiednehmen von zu Hause. Dieser war nicht leicht, jedoch trockneten die Traenen schnell, als wir in der grossen Gruppe zusammen trafen und man ueberlegte, was wir denn alles vergessen haben koennten. Nach einer kurzen Blitzrunde, die in unserer Gruppe von 38 Freiwilligen immer eine Weile dauert, ging es dann Aethiopisch essen. Dies war ein sehr schoener Abschluss, den unsere zwei Gruppenleiterinnen Barbara und Brigitte von der Carias Diozoese Hildesheim, organisiert hatten. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Nach langem Fluf, kamen wir endlich in Entebbe an. Leider war es dunkel und man konnte nicht all zu viel sehen. Aber wir haben erste Erfahrungen mit den afrikanischen Taxis gemacht. Immer schoen voll stopfen! </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"> Nach drei Tagen Zwischenstop im Emmaus Centre, in welchem auch unserer Mentoren leben, ging es auch schon weiter in meine Arbeitsstelle, ins Herz Kampalas.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"> Ich arbeite in der L€™Arche Uganda. Dies ist ein Zuhause fuer Menschen mit Lernbehinderungen. 14 Behinderte leben zusammen mit 16 assistants (soetwas wie persoenliche Assistenten) auf zwei Haeuser verteilt. Am Tage kommen die Bewohner aus dem zweiten Haus, welches etwa Å“ h Fussmarsch entfernt liegt. Alle gemeinsam nehmen morgens an der Prayertime teil, in die auch viel die core members (also die Behinderten) einbezogen warden. Es gibt auch Arbeiter die nur am Tage von 9-3 kommen. Diese leben ausserhalb und haben meist frueher in der L€™Arche gelebt und dann eine Familie gegruendet und sind ausgezogen. In den Zeiten von 3-9 wird in verschiedenen Sektoren gearbeitet. Es gibt den house sector. Hier wird gekocht, das Haus geputzt und Waesche gewaschen. Die L€™Arche besitzt auch eine kleine Farm. Mit etwa 150 Huehnern, Schweinen, Hasen, zwei Ziegenund Gemuese. Dies ist ein weiterer Sektor.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">In die Schule (daycare) kommen tagsueber aus dem Umkreis Kinder und Jugendliche mit Lenrbehinderungen. In diesem Sektor arbeitet meine Einsatzstellenpartnerin. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Ich arbeite zur Zeit im Craft sector. Hier machen wir zusammen mit den Behinderten Schmuck und Kerzen. Diese warden dann verkauft. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Zur Zeit sind jedoch Ferien und es sind viele core members zu Hause und so arbeite ich immer mal in der Kueche und im Haus mit oder helfe meinem Chef bei Computerangelegenheiten.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"> Ich wohne mit meiner Einstaztstellenpartnerin und zwei anderen Freiwilligen aus unserem Trupp in Mbuya. Dies liegt im Osten von Kampala und meine Arbietsstelle ist in Nateete, das ist im Westen von Kampala. So haben wir morgens immer einen sehr langen Arbeitsweg vor uns. Rein ins Taxi, New Taxi Park, im Zentrum, umsteigen, ab nach Nateete, meist brauchen wir zwischen einer und zwei Stunden.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Auf der Arbeit angekommen gehen wir in unsere Sektoren arbeiten und halb 11 ist Teatime. Da wird fuer eine halbe Stunde die Arbeit niedergelegt, man trinkt Tee und isst eine Kleinigkeit. Um halb eins gibt es dann Mittagessen, welches wir gemeinsam esse. Die Schule gemeinsam mit den Arbietern von der Farm und das Haus gemeinsam mit dem craft sector. Nach dem Essen werden einige Core members zu Bett gebrachtund es wird abgwaschen. Dann wird nochmal bis 3 gearbeitet. Unser L€™Archeauto faehrt dann die meisten Behinerten zurueck nach Hause bzw. In das zweite Haus.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Nach der Arbeit gehen wir haeufig noch ins Internetcafe oder einkaufen, da wir abend fuer uns selbst kochen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"> Die anfaenglichen Kommunikationsschwierigkeiten sind mittlerweie verflogen und so wird bei der Arbeit immer viel gequatscht. Afrikaner sind naemlich serh wissbegeierig und moechten moeglichst viel ueber Deuschland erfahren. So gibt es dann auch oft ein paar Deutschstunden fuer sie und ein paar Lugandastunden fuer uns.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Es ist immer wieder ueberraschend wie unterschiedlich doch unsere Kulturen sind. Es macht aber wahnsinnigen Spass von ihr zu lernen und immer mehr ueber sie zu erfahren. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Mit viel Spannung wartete ich auch auf unser Tansaniaseminar. Es war super! Ich habe endlich mehr von Afrika gesehen, endlich den anderen Teil unserer Gruppe wieder gesehen und wir haben sehr spannende Themen behandelt. Diese hat man nach drei Monaten Afrika aus einer etwas anderen Perspektive gesehen als vorher. Es war wunderschoen ich mit den anderen ueber Erfahrungen, Eindruecke und Gefuehle aus zu tauschen. Diese Woche gehoerte auf jedenfall zu meinen Highlights hier, ebenso wie Weihnachten. Es war schoen dieses Fest mal in einer anderen Kultur zu erleben. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Was nicht so schoen ist, dass man haeufig totz, das man schon 3 Monate da ist, noch ziemlich haeufig &#8220;abgezogen&#8221; wird. Dies ist auf Dauer ziemlich anstrengend. Aber auch davon gewoehnt man sich!</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Ich bin sehr gespannt was mich die naechsten Monate erwarten wird!</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"> </span></p>
<p class="MsoNormal" align="right"><span lang="DE">Ende Januar 2009</span></p>
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		<title>Annabell, Morogoro/Tansania</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Mar 2009 20:00:04 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Sommer/Herbst 2008 Vorbereitung und Sozialpraktikum in Deutschland Seit November 2008 in Afrika Durch die intensive Vorbereitungsphase, die zum Einen aus dem 3-monatigem Sozialpraktikum in Deutschland bestand – welches ich in einem großen Klinikum absolvierte &#8211; zum Anderen aus den Vorbereitungsseminaren, die uns mehr in Land und Kultur eingeführt haben, und ebenfalls aus dem Sprachkurs, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--StartFragment--></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Sommer/Herbst 2008 Vorbereitung und Sozialpraktikum in Deutschland<br />
Seit November 2008 in Afrika</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"> <!--StartFragment--></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Durch die intensive Vorbereitungsphase, die zum Einen aus dem 3-monatigem Sozialpraktikum in Deutschland bestand – welches ich in einem großen Klinikum absolvierte &#8211; zum Anderen aus den Vorbereitungsseminaren, die uns mehr in Land und Kultur eingeführt haben, und ebenfalls aus dem Sprachkurs, der uns nicht nur die Sprache näher brachte sondern auch den Umgang mit den Menschen und das Verhalten in bestimmten Situationen lehrte, fühlte man sich bereit für die Abreise.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Dass diese mit der gesamten Gruppe geschah, erleichterte die eine oder andere Trauerphase. Man hatte inzwischen viele Freunde gefunden und war froh die ersten Eindrücke mit ihnen teilen zu können. Abgesehen davon war es schön sich nach dem letzten Seminar wiederzusehen und sich gemeinsam auf den Abflug freuen zu können. Bei unserer Ankunft in Uganda wurden wir sehr herzlich von einigen Mitarbeitern des Emmaus-Centres in dem wir unsere Inkulturationswoche verbrachten empfangen. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Nach dem wir im Emmaus-Centre noch einen weiteren Sprachkurs hatten, ging es endlich los nach Tansania. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"> Zunächst die Busfahrt:</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Eine 33-stuendige Busfahrt von Kampala über Nairobi nach Dar-es-Salaam mit viel zu wenig Zwischenhalten und wenig Beinfreiheit, dafür gab es einen tollen Blick aus dem Fenster; die Veränderung der Landschaften der jeweiligen Länder durch die wir gereist sind waren deutlich zu erkennen und wirklich faszinierend. Kurz nach der kenianischen Grenze zu Tansania durchfuhren wir einen Nationalpark und bekamen ein paar Giraffen sowie Antilopen und Gnus zu sehen. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Endlich in Dar-es-Salaam angekommen wurden wir noch herzlicher im Agape-Centre empfangen. Die gesamte Community empfing uns jodelnd mit Blumen und ganz vielen &#8220;pole€™s&#8221; für die lange Reise (Pole ist ein Ausdruck des Mitgefühls, im deutschen gibt es dafür keine Übersetzung).</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Nach einem Entspannungstag am Ozean und einer Stadtbesichtigung in Dar-es-Salaam City gingen wir also wieder auf die Reise gen Morogoro. Diesmal eine wesentlich kürzere Reise – zweieinhalb Stunden und wir waren endlich in unserem neuen zuhause. €˜Bigwa Unitas€™ – Morogoro. Eine wirklich schöne Gegend direkt an den Uluguru-Bergen, mit einem großen Garten und vielen Bäumen die Früchte tragen und vielen Affen, die diese meist vor uns ernten.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Hier wohne ich also mit fünf weiteren Freiwilligen aus Deutschland in einer Schwesternschaft.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Zur Arbeit gehe ich mit meiner Einsatzstellenpartnerin Svenja etwa eine halbe Stunde durch einen kleinen Urwald aus Palmen und über 2 Flüsse für die es keine Brücke gibt. Ein wunderschöner Arbeitsweg mit einem herrlichen Blick auf die Uluguru-Berge.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Zunächst geht es also morgens in die Dispensary – in der wir in verschiedenen Bereichen tätig sind. Da z. B. mittwochs Impftag ist und alle Mütter aus der Umgebung mit ihren Neugeborenen und Kleinkindern zum Impfen kommen, helfen wir an diesen Tagen beim Wiegen und Messen der Kinder, beim Impfen und beim Ausfüllen der Hefte. Ansonsten gibt es reichlich Arbeit in der Medikamentenausgabe oder im Labor.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Da die Dispensary nur vormittags geöffnet hat, arbeiten Svenja und ich nachmittags zusätzlich im Kinderheim. Das Kinderheim ist recht klein mit 13 Kindern, dafür kann man sich intensiver um die Kinder kümmern. Es ist auch mehr ein zweites Zuhause geworden und eine zweite Familie als eine Arbeit. Wenn die Kinder aus der Schule bzw. die meisten aus der Vorschule kommen, helfen wir ihnen bei den Schulaufgaben, waschen mit ihnen ihre Wäsche, sortieren Reis aber spielen natürlich auch viel mit ihnen. Ansonsten helfen wir beim Kochen mit, beim Nähen und bei allem was sonst noch anliegt.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Gegen Abend durchwandern wir unseren wundervollen Arbeitsweg wieder zurück nach Hause. Dann geht es entweder direkt zum Abendessen oder 2 bis 3 mal die Woche auch mal zum Chor, die Häufigkeit variiert von Woche zu Woche – die Afrikaner haben da keinen festen Zeitpunkt. Trotzdem schafft es unser Chor jeden Sonntag in der Kirche eine wirklich reife Show hinzulegen, mit viel Tanz und kräftigem Gesang.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Am Samstag wird meistens geputzt, Wäsche gewaschen, in die Stadt gefahren oder es werden kleine Ausflüge z. B. in die Berge unternommen. Sonntagnachmittag wird sich dann meistens ausgeruht, da die Woche doch etwas anstrengend war und die Sonne ebenfalls.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Drei Monate sind wir also schon hier und hatten bereits unser erstes Zwischenseminar in Dar-es-Salaam, zu dem die gesamte Gruppe aus Uganda und aus Tansania angereist ist. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Die drei großen Themen, die in der Seminarwoche behandelt wurden waren €˜Aids€™, €˜Frauen in Afrika€™ und €˜Entwicklungspolitik€™, welche in Kleingruppen bearbeitet und kreativ vorgestellt wurden. Außerdem war dies eine gute Möglichkeit sich mit den anderen auszutauschen und neue Ideen für die eigene Arbeit mit den Kindern zu sammeln.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Abschließend kann ich sagen, dass ich es kein bisschen bereue nach Afrika gekommen zu sein – auch nicht in den Zeiten, in denen man mit einer Ameiseninvasion, mit einer Vogelspinne, mit einer Schlange oder mit Kakerlaken und anderen Krabbeltieren in seinem Zimmer zu kämpfen hat. Im Gegenteil. Momentan kann ich mir gar kein anderes Leben vorstellen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"> </span></p>
<p class="MsoNormal" align="right"><span lang="DE">Ende Januar 2009</span></p>
<p><!--EndFragment--> </span></p>
<p><!--EndFragment--></p>
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